Neuer isoliert lebender Indio Stamm entdeckt
Sonntag 1. Juni 2008 von Fotografie-Fachwissen Team
Im Amazonasbecken im Grenzgebiet zu Peru wurden Mitglieder einer bisher völlig abgeschieden lebenden Indigenen-Gruppe aus der Luft fotografiert.
Wir schreiben das Jahr 2008. Eigentlich sind diese Bilder recht unglaublich und erinnern unbefangene Beobachter an Szenen aus dem Steinzeit-Film „Am Anfang war das Feuer“ von Jean-Jacques Annaud. Zu sehen ist eine kleine Siedlung mit aus Pflanzenwerk gefertigten Hütten mitten im Urwald, dazwischen springen Männer mit wilder Haartracht herum, die ihre Körper rot oder schwärzlich bemalt haben. Diese blicken verängstigt und wütend gen Himmel und gestikulieren wild. Manche schießen Pfeile in die Luft – in Richtung der Beobachter, die eben diese Fotos jüngst gemacht haben.
Für großen Trubel in der Presse haben diese Bilder gesucht, welche angeblich einen völlig isoliert lebenden Indio Stamm aufzeigen. Es ist bekannt dass in Südamerika, vor allen in den undurchdringlichen Waldgebieten, durchaus solche autarken Stämme leben, welche nur sehr begrenzten Kontakt mit der restlichen Gesellschaft aufweisen. So überschlagen sich nun aber die Meldung, dass dieser Stamm unbekannte Kranktheiten in die “normale” Zivilisation einschleppen könnte und umgekehrt, wenn man versuchen würde mit Ihnen näheren Kontakt aufzunehmen.
Natürlich steckt in allem auch ein wenig Wahrheit. Jedoch sollte man sich davor hüten, eine solche Entdeckung zum Anlass für wilde Spekulationen zu nehmen.
Das ganze geschah im Rahmen einer Erkundung durch die brasilianische Indigenen-Behörde „Funai“ (Fundação Nacional do Índio). Diese hat sich den Schutz solcher Stämme vor der Abholzung des Regenwaldes zum Ziel gesetzt. Somit hat die Presseaufmerksamkeit auch sein gutes. Nämlich die Stärkung des Bewusstseins unserer Zivilisation hinsichtlich solcher schützenswerter “Kleinstgesellschaften”
Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 1. Juni 2008 um 13:17 und abgelegt unter Fotos der Welt. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.










