Fotografie – Fachwissen

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DRI (DYNAMIC RANGE INCREASE)

Sonntag 12. Dezember 2010 von

DRI (DYNAMIC RANGE INCREASE)

Aller Anfang ist schwer und das war auch bei mir so. Meine ersten Aufnahmen, oder besser natürlich Bearbeitungen hierzu waren, um es nett auszudrücken, katastrophal. Aber lassen Sie sich nicht entmutigen, Übung macht den Meister. Wobei ich davon auch noch weit entfernt bin.
Aber eines nach dem anderen. Was ist überhaupt ein DRI (oder wie viele auch fälschlicherweise sagen, eine HDR-Aufnahme)?

DRI (Dynamic Range Increase) bezeichnet eine Bildbearbeitungstechnik, bei der mehrere Bilder einer Belichtungsreihe zu einem Bild zusammengesetzt werden. Das Ergebnis sind Bilder ohne starke Überstrahlungen oder unterbelichtete Bildteile – im Grunde wird hiermit das Sehvermögen des menschlichen Auges nachempfunden.

Heutige Kameras sind noch nicht in der Lage, dieses automatisiert abzubilden, da der Dynamikumfang bei Weitem nicht ausreicht; sieht man mal von einzelnen Spezialkameras mal ab, die aber in mehrstelligen Preisbereichen liegen.
WIE ERSTELLT MAN SOLCHE AUFNAHMEN?
Als Erstes steht natürlich das Bild im Vordergrund. Für DRI Bearbeitungen eignen sich am besten fest stehende, unbewegliche Motive, so wie es z. B. Häuser sind oder Architektur im Allgemeinen.

Da DRI im Allgemeinen auf Fotos aus den Abend- oder Nachtstunden (es gibt aber natürlich noch weitere Anwendungsgebiete) verwandt wird, liegt es auf der Hand, dass diese Aufnahmen i.d.R. langen Belichtungszeiten unterworfen sind.

Ein Beispiel: Für eine DRI-Bearbeitung verwende ich zwischen 5-7 Langzeitbelichtungen, die sich in Belichtungszeiten von ca. 5 bis 30 Sekunden bewegen (teilweise auch noch eine zusätzliche Bulb-Aufnahme von 60 Sekunden).

Den Rest der Anleitung gibt es unter http://www.das-hamburg-foto.de/infos/tips–tricks/ inkl. bebilderter Anleitung.

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DPI

Freitag 19. November 2010 von Fotografie-Fachwissen Team

DPI steht für ”Dots per Inch”. Diese Angabe bezeichnet die Anzahl der Bildpunkte pro Inch (2,54cm). Diese Maßeinheit ist vor allem beim Drucken bedeutsam und stellt dar wie hochauflösend ein Drucker arbeiten kann. Je mehr Bildpunkt der Drucker auf diesem Bereich unterbringt, desto feiner sind die Bilder die er zu Papier bringen kann.

Hierbei muss man beachten, dass die maximale Auflösung nicht nur vom Drucker sondern auch vom Papier abhängt. Bei normalem Standardpapier vermischen sich sehr eng liegenden Bildpunkt schnell und geben keinen scharfen Eindruck mehr ab. Spezielles Fotopapier ermöglicht jedoch das sehr enge Nebeneinander drucken von einzelnen Farbtröpfen.

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Digitalzoom

Montag 19. Juli 2010 von Fotografie-Fachwissen Team

Dieser Begriff wird oft von Herstellern digitaler Kameras verwendet, um den potentiellen Käufer davon zu überzeugen wie groß der Zoombereich der angebotenen Kamera sei.
Im Gegensatz zum optischen Zoom bei dem die Linsenelemente innerhalb des Objektives verschoben werden um weiter entfernte oder nähere Objekte entsprechend abzubilden, findet eine solche Verschiebung beim Digitalzoom nicht statt. Bei dieser Art des Zoomens wird einfach ein Teil des Bild elektronisch vergrößert. Da hierbei die vorhanden Bildpunkte des gewählten Abschnittes genommen und in die Breite und Höhe gezogen werden hat diese Methode massive Auswirkungen auf die Bildqualität.

Beim Kauf sollte man auf diese Angabe also keinen allzu großen Wert legen. Ergänzend muss noch erwähnt werden, dass Kameras mit hohere Auflösung durch die Vielzahl an Bildpunkten hierbei natürlich mehr Reserve bieten. Doch auch hier sollte man eine Ausschnittsvergrößerung daheim am PC via Bildarbeitung durchführen.

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Drahtauslöser

Dienstag 3. Juni 2008 von Fotografie-Fachwissen Team

Ein Drahtauslöser/Fernauslöser hat die Aufgabe, verwackelte und unscharfe Bilder zu vermeiden. Es handelt sich dabei um einen Draht der mit dem Auslöseknopf gekoppelt ist. Ebenso gibt es Fernauslöser die über Infrarot gesteuert werden oder pneumatische Fernauslöser die über Luftdruck arbeiten. Eine Zeitauslösung nach einer bestimmten Sekundenzahl hat den gleichen Effekt.

Schon ab einer Verschlusszeit von 1/30 Sekunde sollte man nicht mehr aus der Hand fotografieren. Eine auf einem Stativ montierte Kamera lässt sich nun mit hilfe eines Drahtauslösers bequem bedienen.

Natürlich sind Drahtauslöser bei den heutigen Digitalen Spiegelreflexkameras nicht mehr üblich. Diese werden zumeist über Infrarot bzw. Funkauslöser bedient.

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